2.3 Herausforderung annehmen
Bei Herausforderungen lernen wir zuerst das Bewusstsein über unsere tiefer liegenden Bedürfnisse zu schärfen, um sie dann zielgerichtet mit einem Durchbruch zu befriedigen. Wo ein kleines Problem nicht lösbar ist, lösen wir damit das grössere, bleiben damit innovativ und profilieren uns mit der unserem Wesen entsprechenden Kernkompetenz. Dazu lernen wir  die eigenen für die  Lebens- durch Aufgabenerfüllung hinreichenden Ressourcen kennen und einzusetzen. Für effektive Hinweise darauf, setzen wir die BedeutungsGebende Informatik ein; umsetzen aber müssen SIE es selbst. Die "copy-paste" Mentalität der Intellektuellen ist dabei nicht hilfreich!  
In zweifelhaften Situationen:
  • Ein System kann im Umgang mit dem zu Überwindenden, Versagen, Problemen, Unlust, Schulden, Leid und Schmerzen und eben Zweifeln, ein erstrebenswerter Machtverstärker sein.
  • Der Umgang damit verlangt ein eingeschaltetes Gewissen, und das üben wir, z.B. in kritischen Auseinandersetzungen.
Führung auf Grund der Konsequenzen:
  • Erst mit Mitarbeitenden, die soweit eingeschaltet sind, dass sie die Konsequenzen ihres Tun und Lassens antizipieren zu können, kann man eine übergeordnete Ordnung (Organisation, Controlling, Governance, Richtlinien, Funktions- und Wirkungsgerechtigkeit) etablieren. Und zwar eine die Mehrwert ist, und mehr Wert hat, als das Papier, auf dem sie steht. Es geht also nicht um Alibiübungen und Plattformen für Machtdemonstrationen! Es geht um eine weiter führende Ordnung, für die, weil sie als LebensErfüllende Plattform erlebt wird, man zu ihrer Aufrechterhaltung aus echter Überzeugung auch erstrebenswerte Anstrengungen auf sich nimmt.
  • Dort wo sich Mitarbeiter in einer solchen Ordnung, z.B. in einem Kletterworkshop erlebt haben, glauben Menschen guten Willens aneinander und an das gemeinsame Unternehmen.
Bedrohungen erfordern einen systematischen Umgang damit, und dabei stellt sich schnell die Frage, was ist, und was nicht, und was davon akzeptabel  ist. Wer auf das Letzteres setzt drückt nur seinen eingebildeten Anstand aus, sonst nichts von sich. Wer das einmal verstanden hat, kann sich mit einer ergriffenen Chance direkt präventiv der Schaffung von Akzeptanz zuwenden, und so den möglichen Bedrohern, mal Terroristen, mal im Trend Begeisterte, den Wind aus den Segeln nehmen. Mehr noch Zweifler bekommen damit eine Chance zur rechtzeitigen Regeneration von ihren Denkkatastrophen. So lernen wir, auch nachdem wir unser Möglichstes getan haben, in oft unvermeidbaren weiteren Bedrohungen die Chance zur Profilierung der eigenen Vision an der grundsätzlich weiter führenden Wirklichkeit wahrnehmen. Dabei muss man auch und gerade über die eigenen Bücher gehen können. Statt sich von Kritikern abzuschotten und zurück in deren Spiel mit geschlossenen Systemen (z.B. Begriffsschlägereinen - auch Philosophieren und Diskutieren genannt) zu fallen, lassen wir uns in de eigenen Wirklichkeitsbezug fallen. Nur damit kann man sich über veraltetet Formen dafür profilieren, den Mitmenschen zu helfen ihre Systeme weiter führend zu öffnen, bevor sich an ihrer geschlossenen Eigendynamik an sich selbst zu Grunde gehen.