2.2 Akzeptanz mit Empathie
Um mit unserem Ansatz Akzeptanz zu finden, lernen wir nicht nur mit unserem Gefühl auf die Gefühle der Betroffen einzugehen. So nennen viele, nicht nur amerikanischen Firmen zwei Kriterien für unternehmerischen Erfolg, Public Relations und Human Relations. Doch um Letztere, losgelöst vom formalen Geschäft, steht es nicht zum Besten, primär weil dafür mit völlig überholten Grundlagen, eigentlich vor allem mit humanistischer Massenattraktivität gearbeitet, statt einem zum Durchbruch daraus führenden Glauben gewirkt.
Integere Menschen wollen im grösseren Spiel die ihnen entsprechende Aufgabe, nicht bloss eine Rolle übernehmen:
  • Ausgerechnet vom TÜV Süd in Deutschland, kommen neue Töne. Prof. Dr. Peter Schaff ortet als Leiter, für das Geschäftsfeld "Mensch" ein erhebliches Marktpotential dafür. Kein Unternehmen mit Zukunft könne es sich mehr leisten diese (10-20% des BNP) zu ignorieren (oder es bloss als Gutmenschentum sozialromantisch schön zu reden). Prof. Dr. Dieter Frey, Dekan der Fakultät für Psychologie und Pädagogik an der Ludwig- Maximilian- Universität in München und Leiter der Bayerischen Elite Akademie sieht den Hebel für den Erfolgsfaktor "Menschen" im Betrieb in den drei "V's", Verantwortung, Verpflichtung und Vorbild. Damit soll, was nur in Bezug auf die Lebens- durch Aufgabenerfüllung erstrebenswert Sinn macht, mit Wertschätzung der Menschen Wertschöpfung betrieben werden. Jeder Einzelne ist dabei gehalten, zu seiner Work- Life Balance beizutragen, um dem wachsenden Leistungsdruck und den erhöhten Anforderung in der Erwerbswelt gewachsen zu sein.
  • Versteht man diesen Ansatz nur als politisch korrekte Manipulation der Mitarbeiter, für mehr vom Gleichen, Umsatz und Gewinn zu generieren, statt persönlich relevant weiter führend, als Humansysteme, so steht auch mit diesem zuerst viel versprechenden TÜV-Ansatz immer noch die Anpassung des "Menschen" an die Welt im Vordergrund. Um diesen für reelle Menschen zur Erfüllung zu engen Rahmen Betroffenen schmackhaft zu machen, betreibt man Qualitäts- und wenn das versagt, Beschwerdenmanagement; ein Fortschritt zu früher, gewiss. Was aber, wenn die Anpassung an den Zeitgeist der Welt, das Hauptproblem, und keinesfalls die Lösung ist? Dafür braucht es nicht mit herbei geredeter, sondern 
Ein Frühwarnsystem mit reell menschlicher Sensibilität: 
  • Vor allem die Art und die Absicht der Identifizierung mit notwendigen Techniken und Methoden verlangt Bewusstsein. Nur in Therapiezentren sollte es damit, und auch da nur bis zur Regeneration als Übergang, um die Anpassung an die Welt gehen. Menschen sind aber letztlich hier, um die Welt  mit Rechtzeitig Projekt- Orientiertem Kompetenzaustausch ihrer Lebenserfüllung anzupassen. Oder wie wurden SIE gezeugt? Weil das so ist, drehen wir den Spiess um, weg vom reellen Menschen, hin zu den überholten Grundlagen und den damit verhärteten Organisationen! Und für den Umgang damit trainieren wir reelle Menschen zur persönlich relevanten Lebens- durch Aufgabenerfüllung im Hinblick auf damit mögliche, LebensErfüllende Plattformen.
  • Die Akzeptanz der andern ist ein Stück weit notwendig, aber nicht hinreichend für einen Durchbruch nach dem Turnaround. Wo das nicht klar ist wird "Akzeptanz" als Gewohnheit, politische Korrektheit, und damit zum Problem als dessen Lösung es Kleinmütige, und die mit versteckten Absichten, vorschieben...
Weil das, was akzeptabel ist, zur Gewohnheit wird, an der man sich verschliessen kann, braucht es darüber hinaus eine weiter, als in die Selbstzerstörung an sich selbst führende, eben wirklichkeitsbezogene Vision . Dafür müssen z.B. Architekt und Baustatiker zusammenarbeiten, hier Manager und Humansystemexperten. Noch stochern die meisten Manager im Nebel der humanistischen Vorurteile und trendigen Irrlichter herum. Sie aber sind hier über die Alternative informiert, nicht mehr unschuldig bei Ihren weiteren Entscheidungen. Sie wissen nun, dass es für den Einsatz von Verfügungs- und Verführungswissen in Humansystemen (Politik) ein Orientierungswissen gibt, mit dessen Berücksichtigung der Stress bis zur Lebenserfüllung im Eustressbereich gehalten werden kann. Ignoranten können sich damit trösten, dass ihr Stress nie grösser als ihr Tod, die Scheidung ihrer Beziehung, der Konkurs ihrer Firma oder der Untergang ihrer Kultur, letztlich der Menschheit sein kann. Wenn Sie meinen, können Sie weiterhin meinen, in der Masse, derer, die nicht verstehen wollen, um was es mit Erfüllung geht, sterbe es sich für Sie leichter.